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Aktuelles

AUSBRUCH DER GEFLÜGELPEST IN MARKRANSTÄDT
Dölzig wird wiederum Wildvogelgeflügelpest- Beobachtungsgebiet

Ausbruch der Geflügelpest bei einem Greifvogel in Markranstädt
LÜVA Nordsachsen ordnet Beobachtungsgebiet auch für Teile Nordsachsens an.

Am 02.03.2017 wurde das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Nordsachsen durch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Leipzig über den Verdacht auf Geflügelpest bei einem im Ortsteil Seebenisch Gemeinde Markranstädt tot aufgefundenen Greifvogel informiert. Das hochpathogene Geflügelpestvirus H5N8 wurde durch das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems nachgewiesen. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Leipzig hat daraufhin am 03.03.2017 den Ausbruch der Wildvogelgeflügelpest in Seebenisch amtlich festgestellt. Der Der 10 km -Radius um den Fundort reicht bis in Teile des Landkreises Nordsachsen hinein.

Das Landratsamt Nordsachsen hat daher am 06.03.2017 gemäß den tierseuchenrechtlichen Vorschriften ein weiteres Wildvogelgeflügelpest- Beobachtungsgebiet eingerichtet, welches folgenden Ortsteil umfasst:

• die Große Kreisstadt Schkeuditz mit
dem Ortsteil Dölzig.
Der Tierseuchenstab des Landkreises hat für den Schutz des gehaltenen Geflügels und gehaltener Vögel die erforderlichen Maßnahmen festgelegt und deren Umsetzung veranlasst und kontrolliert.
So werden z.B. die Gebiete mit den erforderlichen Hinweisschildern kenntlich gemacht und im Rahmen einer Allgemeinverfügung die erforderlichen Schutzmaßnahmen festgelegt.

Diese Allgemeinverfügung ist u.a. auf der Landratsamt-Interseite in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar sowie in den Aushängekästen des Landratsamtes Nordsachsen an allen Verwaltungsstandorten (Torgau, Oschatz, Delitzsch und Eilenburg) für jeden Bürger einsehbar.
Im Beobachtungsgebiet gelten für alle Geflügelhalter ausnahmslos die folgenden Beschränkungen:
• Geflügel muss aufgestallt (in geschlossen Ställen untergebracht) oder unter einer Schutzvorrichtung, die nach oben abgedeckt ist und seitlich das Eindringen von Wildvögeln verhindert, gehalten werden.
• an Ein-und Ausgängen der Ställe sind Matten oder sonstige saugfähige Bodenauflagen auszulegen und mit einem wirksamen Desinfektionsmittel zu tränken und stets damit feucht zu halten.
• Geflügel und andere gehaltene Vögel dürfen für 15 Tage nicht nach außerhalb des Beobachtungsgebietes verbracht werden.
• Es dürfen bis zum 02.04.2017 keine Vögel zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.
• Tot oder krank aufgefundene Wat- und Wasservögel sind dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt zu melden.
• Für Hunde besteht Leinenzwang.
• Die Jagd auf Federwild ist im Beobachtungsgebiet bis zum 02.04.2017 verboten.
Dem Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch-Produkten steht nichts entgegen, wobei Geflügelfleisch ohnehin stets gut durchgegart werden muss.
Geflügelhalter im Landkreis Nordsachsen, die ihre Haltung noch nicht beim Lebensmittel-überwachungs- und Veterinäramt angezeigt haben, sind verpflichtet, dies unverzüglich nachzuholen. Halter von bereits angezeigten Haltungen werden aufgefordert, die gehaltene Anzahl der Tiere beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt zu aktualisieren.
Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt fordert die Hunde- und Katzenhalter auf, ihre Tiere von toten Vögeln und von der Ufernähe von Gewässern fernzuhalten. Somit wird verhindert, dass vielleicht vorhandenes Geflügelpestvirus an den Pfoten weitertragen wird.
Alle Informationen zu den aktuellen Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten im Landkreis Nordsachsen und den dort geltenden Beschränkungen finden Sie in den entsprechenden Allgemeinverfügungen unter www.landkreis-nordsachsen.de/aktuell.html.

Für Rückfragen können Sie uns gerne unter der Telefonnummer: 034202-9885555 kontaktieren! Nach Dienstschluss melden Sie sich bei dringenden Fällen bitte bei der Leitstelle Leipzig Tel.: 0341/55004-4000 oder bei dem jeweiligen Polizeirevier.



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