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Aktuelles

WETTERBILANZ SCHKEUDITZ 2017
"Wetterfrösche" des Gymnasium Schkeuditz


Wetterbilanz für das Jahr 2017

Seit November 2015 beobachtet die AG Ökologie im Ganztagsangebot am Planetarium Schkeuditz das Wetter und zeichnet mit der privaten Funkwetterstation TFA NEXUS kontinuierlich Wetterdaten auf (siehe Jahresheft Gymnasium Schkeuditz 2015/16, S. 68; LVZ 9.3.2017, Nr. 58, S. 22; Schkeuditzer Bote 05/2017, S. 31).
Weitere Bestandteile der Projektarbeit sind das Sammeln und Analysieren von Regenwasser am Planetarium Schkeuditz sowie Bodenuntersuchungen, Zuwachsmessungen an Bäumen und Tierbeobachtungen auf Ausgleichsflächen des Flughafen Leipzig/Halle in Schkeuditz-Ost/Papitz.
Im Dezember 2017 wurde die Wetterstation durch eine Webcam ergänzt. Wetterinteressierte können auf der Homepage www.schkeuditz-wetter.de neben den Wetterdaten auch die Bewölkung verfolgen. Dass davon reger Gebrauch gemacht wird, beweist unser Besucherzähler sowie das Erwähnen des Planetarium Schkeuditz als eine der über 100 privaten Wetterstationen Sachsens in den Regionalnachrichten von Radio PSR.
Bei Extremwetter, wie beispielsweise Starkregen im Juli 2017, wurden unsere Meßwerte in der Berichterstattung auf der Lokalseite der LVZ (11.07.2017, Nr. 159) erwähnt.
Beginnend mit dem Jahr 2017, informieren wir zusammenfassend über das Schkeuditzer Wettergeschehen und weisen durch den Vergleich mit historischen Wetterdaten auf Klimaveränderungen hin. Der DWD hat das Jahr 2017 in Sachsen im Vergleich zum Mittelwert (8,8°C) der Jahre 1961 bis 1990 als zu warm (+1,3°C) charakteriesiert, und es gab den 21. zu warmen Sommer in Folge (LVZ 25.02.2018, Nr. 22, S.4). Weitere Besonderheiten waren der Spätfrost im April, die Sturmtiefs "Xavier" und "Herwart" im Oktober sowie die lokalen Starkregen im Mai, Juni und Juli. Auch unsere Wetterdaten weichen von den Durchschnittswerten der Normalperiode 1961 -1990 (DWD Leipzig/Halle) ab (Abb. 1 und 2). Bei den Temperaturen gab es im Jahresmittel einen Anstieg um +1,7°C. Auffallend ist hierbei der März mit der höchsten positiven Abweichung von +3,7°C. Es war deutschlandweit der wärmste März seit Beginn der amtlichen Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Dieser Aufwärtstrend wurde nur geringfügig durch negative Abweichungen im Januar (-2,4°C), April (-0,1°C) uns September (-0,6°C) abgeschwächt. Der Jahresniederschlag ist in Schkeuditz mit +28,0l/m² zum langjährigen Mittel kaum verändert. Insgesamt gab es an 123 Tagen meßbaren Niederschlag, davon 72 Tage mit >2 l/m², 26 Tage mit >5 l/m², 11 Tage mit >10 l/m² und 3 Tage mit >20 l/m². Auffallend sind die Vorsommertrockenheit von Ende April bis Mitte Juni (-84,8l/m² ) sowie das Niederschlagsdefizit im September (-24,4 l/m²). Das Defizit wurde durch den Überschuss (+94,4 l/m²) im Juli, August und Oktober ausgeglichen. Erwähnenswert sind die Starkregenfälle im Juli und die hohen Windgeschwindigkeiten im Oktober (Tab. 1). Die klimatologischen Kenntage 2017 bestätigen im Vergleich zu 1971-2000 (DWD Leipzig/Halle) den Erwärmungstrend.

Dr. Jürgen Unger
(Leiter der AG Ökologie, promovierter Agrarwissenschaftler im Ruhestand)

Foto:

Mitglieder der AG (v.l.)David Rhein (8b), Mara Löchel (6a) und Kilian Hagen (6d) bei der Analyse von Regenwasser- und Bodenproben (Foto privat)



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