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Seelze
 

Die Stadt Schkeuditz ist mit Seelze seit dem
2. November 1990 partnerschaftlich verbunden.


Stadt Seelze/ Landkreis Hannover

Hier ist das Stadtlogo der Stadt Seelze zu sehen.


Durch das Gesetz über die kommunale Neuordnung im Raum Hannover ist am 1. März 1974 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Almhorst, Dedensen, Döteberg, Gümmer, Harenberg, Kirchwehren, Lathwehren, Letter, Lohnde, Seelze und Velber die Großgemeinde Seelze entstanden; am 1. März 1977 wurde ihr die Bezeichnung Stadt verliehen.

Dieses Bild zeigt Seelze aus der Ferne.

Das Stadtgebiet, am Westrand der Landeshauptstadt Hannover gelegen, umfasst eine Fläche von 54 qkm mit über 33.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Es wird in westöstlicher Richtung von der Bundesbahnstrecke Hannover - Minden, der Bundesstraße 441 und dem Mittellandkanal mit Zweigkanal zum Lindener Hafen durchzogen. Diese parallel verlaufenden Verkehrswege teilen Seelze in einen nördlichen, vorwiegend industriell-gewerblich geprägten Bereich und einen weitgehend landwirtschaftlich-dörflich geprägten Bereich im Süden. Die heutige Kreisstraße 356, die Letter, Seelze, Lohnde und Gümmer miteinander verbindet, folgt im Seelzer Stadtgebiet im wesentlichen der Trasse der alten Heerstraße von Osnabrück nach Hannover, die im 12. Jahrhundert angelegt wurde. Bis in diese Zeit reichen auch die uns bekannten schriftlichen Erwähnungen einiger Ortschaften zurück, die heute zur Stadt Seelze gehören. Es ist davon auszugehen, dass alle elf Dörfer zu jener Zeit schon bestanden. An der genannten ehemaligen Heerstraße finden wir auch heute noch zwei der ältesten erhaltenen Gebäude: den Zollkrug in Gümmer und den Alten Krug in Seelze, Gasthäuser seit dem frühen 16. Jahrhundert.
Ebenfalls an der Osnabrücker Heerstraße, vor dem damals viel kleineren Dorf Seelze, errichtete der hannoversche Bildhauer Jeremias Sutel im Jahr 1630 eine Steinpyramide, die daran erinnert, dass hier im Jahr 1625 während des Dreißigjährigen Krieges der Reiteroberst Michael Obentraut (Beiname "Deutscher Michel") bei einem Scharmützel tödlich verletzt wurde. Dieses Obentrautdenkmal, um das der Ort inzwischen herumgewachsen ist, wurde zu einem Wahrzeichen Seelzes.

Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren die heutigen Seelzer Stadtteile kleine Bauerndörfer, die Menschen lebten von der Landwirtschaft und von ländlichem Handwerk. Der Bau der Eisenbahnstrecke Hannover - Wunstorf - Minden (Eröffnung 1847) und die gleichzeitigen einschneidenden Strukturveränderungen in der Landwirtschaft waren erste Impulse, die Entwicklungen einleiteten, die das über Jahrhunderte gewohnte Leben in den Dörfern erheblich verändern sollten. Es folgten der Bau des Eisenbahn - Ausbesserungswerkes Leinhausen (heute ein Stadtteil Hannovers) 1878, die Umsiedlung der Chemischen Fabrik des Eugen de Haen (heute Riedel-de-Haen-AG) aus dem Dorf List vor Hannover nach Seelze/Letter 1909 und des hiesigen Abschnitts des Mittellandkanals 1916. Bevölkerungszuwachs, Wohnungs- und Straßenbau, Verlängerungen der Sozialstruktur und weitere Industrieansiedlungen gingen mit diesen Entwicklungen Hand in Hand und betrafen insbesondere die heute bevölkerungsreichsten Stadtteile Seelze und Letter. So haben diese heute einen eher vorstädtischen Charakter, während die kleineren, insbesondere die südlichen Ortschaften ihren ländlichen Charakter zumindest optisch bewahren konnten.

Auf den Bild ist das Rathaus von Seelze zu sehen.
So erreichen Sie Seelze: mit der Bahn N617 Hannover-Wunstorf Haltepunkt
Letter, Seelze, Dedensen

Ansprechpartner:

Stadt Seelze
Rathausplatz 1
30926 Seelze
Tel.: 05137/ 828 0
Fax: 05137/ 828 297
Auf den Bild ist ein Brief zu sehen.

www.seelze.de

 
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