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Villefranche-sur-Saône
 

Seit 1968 bestehen freundschaftliche Verbindungen mit Villefranche. Diese wurden 1978 mit einem Freundschaftsvertrag bekräftigt. Im Jahr 1998 schließlich entstand aus den freundschaftlichen Beziehungen eine Städtepartnerschaft, die mit einem Festakt am 3. Oktober 1998 besiegelt wurde.

Villefranche-sur-Saône
Freundeskreis Schkeuditz-Villefranche wird z. Zt. überarbeitet

Hier ist das Logo der Partnerstadt aus Frankreich,Villefranche-sur-SaÔne, zu sehen.

Auf den Bild sind die Straßen von Villefranche-sur-SaÔne zu sehen.

Als wirtschaftlicher Mittelpunkt des Beaujolais, 15 Minuten von Lyon und 3 Stunden von Paris entfernt, gelang es Villefranche-sur Saône bis heute, sein durch neun Jahrhunderte geprägtes Gesicht zu bewahren, da die Stadt stets verstand, die Chancen der Gegenwart zu nutzen, um die Zukunft gemäß ihrer Devise "Espérance" ("Hoffnung") zu gestalten. Bereits im Hochmittelalter festigte eine an der Kreuzung des Großen Weges von Burgund und der Straße von Savoyen errichtete Zahlstelle die wirtschaftliche Bedeutung des südlichen Tors zum Beaujolais.

Um 1140 gelangte sie durch Humbert III., der gegenüber der Festung der mächtigen Erzbischöfe - Grafen von Lyon eine "freie Stadt" gründete, zu ihrer wahren strategischen Größe. Zur Besiedlung ihrer Stadt gewährten die Herren von Beaujeu verschiedene Privilegien. Diese Sonderrechte wurden zuerst mündlich geäußert, um anschließend in (aufeinanderfolgenden) Charten schriftlich niedergelegt zu werden. Für die Hauptcharta leistete Guichard im Jahre 1260 den Eid. "Hat ein Bürger seine Ehefrau geschlagen, so wird der Lehnsherr weder eine diesbezügliche Klage entgegennehmen noch irgendeine Geldbuße erheben, außer es trete der Tot ein..." Einem Artikel verdankt das historische Zentrum sein malerisches Aussehen. Denn die Besteuerung nach der Breite der Fassaden erklärt die aneinandergereihten schmalen Häuser, die sich nach hinten um zwei Innenhöfe herum ausdehnen, und von denen einige noch heute ihren architektonischen Reichtum erkennen lassen. Im Jahre 1400 ging das Beaujolais in die Hände der Bourbonen über. Peter III. und seine Ehefrau Anna von Frankreich, die Tochter Ludwigs XI., vermachten Villefranche die zur Verschönerung der Kirche "Notre-Dame des Marais" notwendigen 1.700 Pfund und die Amtsbezeichnung "Hauptamt des Beaujolais".

Die Handelsstadt Villefranche, berühmt durch ihre "Rue Nationale", die sich über zwei Kilometer erstreckenden Schaufenster und den großen, seit Jahrhunderten fortbestehenden Markt, ist ebenfalls für ihre wirtschaftliche Dynamik bekannt. Dank seiner strategischen Lage und genialer Industriepioniere machte Villefranche früh auf sich aufmerksam: Victor Vermorel, Erfinder der Sprühdüse, Joannès Sabot, Schöpfer der Arbeitskleidung, Nicolas Bonnet, bekannt für die Kälteindustrie und Léon Jacquemaire, Erfinder der Säuglingsnahrung "Blédine", prägten die gewerbliche Entwicklung der Stadt. Durch die günstige Anbindung an den internationalen Flughafen Satolas und den Geschäftsflugplatz Frontenas, die ausgedehnten Hafenanlagen, das Bahnnetz, die Autobahn und die Aussicht auf einen der größten europäischen Autobahnknotenpunkte, meisterte Villefranche seine Umstrukturierung, die sich auf ein besonders aktives Netz kleiner und mittelständiger Betriebe stützt.

Das Bild zeigt eine Kirche die in Villefranche-sur-SaÔne steht.

Aber die Seele des Beaujolais offenbart sich dem Besucher erst im Dämmerlicht eines Weinkellers, in einem mit dem neuen Jahrgang gefüllten Weinglas. Hier sind Freundschaft und Geselligkeit zur Institution gewachsen. Seit 150 Jahren treffen sich am letzten Januarsonntag die Einwohner der Stadt in der Rue Nationale zu dem Fest der "Cronscrits". Die sportlichen, kulturellen und sozialen Einrichtungen entsprechen zahlen- und qualitätsmäßig den Ansprüchen der etwa 200 Vereine. Das vollständig renovierte Theater, das zur Zeit vom Kreis gebaute Schwimmbad und das neue Leichtathletikstadion werden die Anziehungskraft von Villefranche weiter verstärken. Die Dombes mit ihren tausend Teichen, das grüne SaÔne-Tal, die bewaldeten Berggipfel des "Haut Beaujolais", die mit Weinreben übersäten Hänge der Weinstraße mit weltbekannten Weinsorten, der ockerfarbene Spiegelglanz des Landes der "Goldenen Steine" sowie die aus diesem Boden geborenen Traditionen bilden eine lebensfreundliche Umwelt. Stolz auf seine Vergangenheit, reich an Tradition und geographisch begünstigt, sieht Villefranche den Herausforderungen des kommenden Jahrtausends zuversichtlich entgegen. Die Stadt Villefranche, die im Kreis zusammengefassten Nachbargemeinden und die Industrie- und Handelskammer tun alles, um Unternehmen, die eine Schlüsselstellung in Europa suchen, neue Standorte anzubieten. Neben der Metropole Lyon, in unmittelbarer Nähe der großen Verkehrsachsen, natürlich Villefranche!

 
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