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Fluglärm-Messstellen des Flughafens Leipzig/Halle
 
Messstelle, Bild 1

Lärmmessungen
Gemäß § 19 Luftverkehrsgesetz (LuftVG), neugefasst durch B. v. 10.05.2007 BGBl. I S. 698; zuletzt geändert durch Artikel 9 Abs. 20 G v. 23.11.2007 BGBl. I S. 2631, ist der Flughafen Leipzig/Halle im Sinne von § 4 Abs. 1 Nr. 1 und 2 des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm verpflichtet, auf dem Flughafen und in dessen Umgebung Anlagen zur fortlaufend registrierenden Messung der durch die an- und abfliegenden Luftfahrzeuge entstehenden Geräusche einzurichten und zu betreiben.
Der Flughafen hat gemäß Planfeststellungsbeschluss Start- und Landebahn Süd mit Vorfeld vom 04.11.2008 für beide Start- und Landebahnen eine Auswertung auf der Grundlage der Dosis-Wirkungs-Beziehung des DLR (eine Aufwachreaktion pro Nacht), dem Kriterium 1 x 80 dB(A) und dem Kriterium zur Gewährleistung des Wiedereinschlafens für das Jahr der Inbetriebnahme und das nachfolgende volle Kalenderjahr, also Ende 2009, unaufgefordert der Planfeststellungsbehörde vorzulegen. Nach Prüfung und Auswertung entscheidet die Planfeststellungsbehörde, ob das Nachtschutzgebiet und die getroffene Anordnungen ergänzt werden müssen.
Auf Grund der zahlreichen Beschwerden will der Flughafen früher Ergebnisse liefern.
Deshalb sind bereits seit Januar 2008 10 stationäre Messstellen in der Umgebung des Flughafens in Betrieb. Die Standorte wurden mit der Fluglärmkommission am Flughafen Leipzig/Halle abgestimmt.

In Schkeuditz befinden sich drei stationäre Messstellen:

• in der Milanstraße 4c im Ortsteil Radefeld
• in der Spielstraße 2 im Ortsteil Wolteritz
• in der Eschenbreite in Modelwitz (Fotos)

Eine mobile Messstelle ist seit August 2008 in Schkeuditz/Papitz in der Martin-Niemöller-Straße in Betrieb.

Die kontinuierlich laufenden Messungen werden zeigen, wie groß die Abweichungen zu den prognostizierten Werten an den einzelnen Standorten sind. Der Flughafen prüft anhand der korrelierten Fluglärmmessungen, die durch den Abgleich mit den Flugspuraufzeichnungen der Deutschen Flugsicherung dem emittierten Schallereignis zugeordnet werden können, die Lärmsituation an den stationären und mobilen Messstellen.

Seit November 2007 ist außerdem eine Bodenlärmmessstation des Landesamtes für Umwelt und Geologie im Bereich des erweiterten Nachtschutzgebietes südlich der DHL im Einsatz.

 
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