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Schadstoffmessungen
 

Die TÜV Anlagen und Umwelt GmbH hat im Rahmen der Planfeststellungsunterlagen zum Vorhaben Start- und Landebahn Süd mit Vorfeld ein Gutachten erstellt, in dem die mit dem Vorhaben verbundenen Auswirkungen auf die Luftschadstoffbelastungen im Umfeld des Flughafens quantifiziert werden. Diese Immissionsprognose kommt zu dem Schluss, dass die durch den Betrieb des Flughafens hervorgerufenen flughafenindizierten Konzentrationen außerhalb des Betriebsgeländes des Flughafens im Bereich der Irrelevanz liegen. Es sind danach keine erheblichen Belästigungen bzw. erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt, keine erheblichen Belästigungen bzw. erhebliche Nachteile durch den Betrieb des Flughafens zu erwarten (vgl. Umweltverträglichkeitsstufe zum Planfeststellungsverfahren Start- und Landebahn Süd mit Vorfeld, Grünplan GmbH Dresden, vom 28.10.2003, Seite 78).

Aufgrund der zahlreichen Bürgerbeschwerden hat die Flughafen Leipzig/Halle GmbH hinsichtlich Luftverschmutzung, besonders durch den Betrieb des DHL-Vorfeldes und des DHL-Tanklagers, sich der Problematik zusammen mit den Behörden angenommen und folgende Aktivitäten bereits eingeleitet:

Die Flughafen Leipzig/Halle GmbH hat den TÜV Süd mit der Durchführung eines aktiven Biomonotorings an acht verschiedenen Standorten von Schkeuditz beauftragt. Die Erhebung erfolgt gemäß VDI Richtlinie 3957 „Biologische Messverfahren zur Ermittlung und Beurteilung der Wirkung von Luftverunreinigungen auf Pflanzen (Bioindikation)“. Zurzeit werden Grünkohlpflanzen im Labor gezogen (damit keine Verunreinigung möglich) und ab der 40. KW an verschiedenen Standorten von Schkeuditz/ Nord- Kleingartenanlage, Papitz, Modelwitz, Freiroda und Kursdorf eingepflanzt. Die exakten Standorte werden in Kürze mit Ortsvertretern abgestimmt. Der Grünkohl wird nach acht Wochen mittels chemischer Analyse auf Schwermetalle und organische Schadstoffe (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) untersucht.

Ab Frühjahr 2009 plant der Flughafen Leipzig/Halle das Aufstellen von Bienenstöcken an exponierten Stellen um dem Flughafen mit anschließender Beprobung des gewonnen Honigs auf Schadstoffe.

Zu der Thematik „Geruchsbelästigung“ sendete das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie an die betroffenen Bürger entsprechende Fragebögen, die ein Eingrenzen des Problems bezogen auf die Geruchsquelle, Witterungsbedingungen usw. erreichen soll.

Parallel dazu bereitet die planfestzustellende Behörde, die Landesdirektion Leipzig (ehemaliges Regierungspräsidium Leipzig), in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie eine Nachrüstung in der sich nördlich der HELIOS Klinik befindlichen Luftmessstation des Luftmessnetzes Sachsen um weitere Schadstoffkomponenten (z.B. Feinstaub) vor.

 
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