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Städtebauliches Entwicklungskonzept
 
Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Schkeuditz
SEKo Schkeuditz

Gesamtkonzept – Endfassung 31.07.2008

Mit dem Europarechtsanpassungsgesetz Bau – EAG Bau – war das integrierte Stadtentwicklungskonzept „InSEK“ durch das städtebauliche Entwicklungskonzept „SEKo“ im Sinne der §§ 171a ff BauGB zu ersetzen bzw. fortzuschreiben (siehe Erlass des Sächsischen Staatsministeriums des Innern vom 01.02.2005).

Für die Stadt Schkeuditz lag das InSEK in der Fassung vom 16.03.2006 vor. Es bestand die Aufgabe, dieses als SEKo mit den inhaltlichen Anforderungen der „Arbeitshilfe zur Erstellung und Fortschreibung Städtebaulicher Entwicklungskonzepte (SEKo)“ des Sächsischen Staatsministeriums des Innern (SMI) vom 12.08.2005 fortzuschreiben. Über die Aufstellung des SEKo hat der Technische Ausschuss am 27.03.2007 beraten. Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens wurde die Ingenieurgesellschaft mbH STEINBRECHER u. PARTNER (ISP) mit der Erstellung des SEKo beauftragt. Das hier vorliegende SEKo-Gesamtkonzept orientiert sich an der oben genannten Arbeitshilfe und umfasst das darin beschriebene Leistungsbild. Innerhalb des Bearbeitungszeitraumes fand eine umfangreiche Datenerhebung statt und des gab zahlreiche Abstimmungen innerhalb der Verwaltung, mit den Wohnungsunternehmen, den Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie Behörden und Institutionen.
Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und regionaler Rahmenbedingungen stellt das städtebauliche Entwicklungskonzept aufgrund von Erkenntnissen und Prognosen ein wichtiges übergeordnetes bzw. fachübergreifendes Planungsinstrument für die zukünftige gesamtstädtische Entwicklung dar. Es bezieht sich auf den Planungshorizont bis 2020. Es dient Behörden und Institutionen als wesentliche Entscheidungshilfe bei der Bewertung von Fördermittelanträgen und ist für eine Reihe von Förderprogrammen nunmehr auch Grundlage der Bewilligung.

In Zeiten weiterer Stagnation und Schrumpfung im Hinblick auf die demografische Entwicklung und einhergehender gesellschaftlicher sowie wirtschaftlicher Strukturveränderungen wird der Stadtumbau auch künftig zentrales Thema der Stadtentwicklung bleiben, um die Lebensqualität in der Stadt und deren Attraktivität weiter zu steigern – so auch in Schkeuditz.

Die im Rahmen der Erstellung des SEKo gesammelten Daten verschiedener Fachbereiche, z.B. aus vorhandenen oder in Aufstellung befindlicher Fachplanungen, werden in ihren Kernaussagen in den so genannten „Fachkonzepten“ des SEKo dargestellt, fachübergreifend vernetzt und aufeinander abgestimmt. Die stadtentwicklungsrelevanten Daten wurden in einem Maßstab dargestellt, der eine gesamtgemeindliche Betrachtung zulässt. Durch die Landesdirektion Leipzig wurde das vorliegende SEKo positiv beurteilt und als beispielgebend hervorgehoben.

Die Entwicklung der Teilräume der Stadt ist ein wesentlicher Faktor der gesamtstädtischen Entwicklung. In nachfolgenden Konzeptionen, z.B. dem „Stadtumbaukonzept“, sind die im SEKo benannten Strategien für Teilräume, insbesondere die der städtebaulichen Erneuerung unterliegen bzw. zukünftig als diese einzustufen sind, zu vertiefen und mit Maßnahmen und Projekten zu untersetzen.

Das SEKo der Stadt Schkeuditz wurde in der Fassung vom 31.07.2008 als Arbeits- und Entscheidungsgrundlage sowie Handlungsleitfaden für den Stadtrat und die Verwaltung in der Sitzung des Stadtrates am 11.012.2008 beschlossen. Es kann im Amt für Stadtentwicklung und Wirtschaft in digitaler oder analoger Form eingesehen bzw. ausgeliehen werden.

Medien zur Einsichtnahme: CD-ROM
Papierausgabe/Handbuch

 
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