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Die Geschichte von Schkeuditz
 
Schkeuditze Stadtwappen

Im Jahre 1436 vom Merseburger Bischof bestätigten Stadtrecht heißt es: "Die Stadt Schkeuditz soll zum Insiegel haben St. Albanum mit einem weißen Kleide in einem roten Felde, welcher das Haupt vor der Brust in beiden Händen trägt, stehet darunter ein schwarzes Kreuz mit einem gelben Schilde."
Alban war ein christlicher Heiliger und Bischof. Der Legende nach wurde dem Bischof von den Hunnen der Kopf abgeschlagen. Eine später entstandene Sage berichtet, dass Alban ein Leinenwebergeselle war, der des Diebstahls bezichtigt wurde. Um vor der Welt seine Unschuld zu beweisen, wollte er seinen Kopf auf der Bibel auffangen.
St. Alban ist der Schutzpatron von Mainz, Winterthur und Köln, aber auch der Patron in der Kirche in Schkeuditz. Da St. Alban als Weihenamen in ganz Sachsen nicht noch einmal auftaucht, kann angenommen werden, dass die Schkeuditzer Kirche schon vor 968, dem Gründungsjahr der sorbenländischen Bistümer Merseburg, Zeitz und Meißen entstanden ist. Es ist wahrscheinlich, dass der Kirchenpatron in das Wappen der 1210 erstmals erwähnten Stadt Schkeuditz übernommen wurde. Das schwarze Kreuz im gelben Schild zeigt die Zugehörigkeit zum Stift Merseburg an. Das Wappen ist auch Bestandteil der Stadtfahne mit den Farben weiß-rot.

 
 
1000 Jahre Schkeuditz
Jahr
Ereignis
981Ersterwähnung von Schkeuditz als Pfarrkirche im Bistum Merseburg.
1210Ersterwähnung von Burg und Stadt Schkeuditz
1270Der Markgraf von Landsberg verkauft dem Bischof von Merseburg die Stadt Schkeuditz mit Zoll, Münze und Mühle.
1271Am 30. Juli läßt sich der Bischof in Schkeuditz huldigen. Anschließend verleiht er Schkeuditz das Stadtrecht und ein Wappen, den St. Albanus.
1430Hussiten brandschatzen die Stadt.
1547Leipziger Stadtknechte plündern Schkeuditz.
1577Das Stadtrecht wird bestätigt.
1629-1648Während des 30jährigen Krieges wurde die Stadt Schkeuditz 9 mal geplündert und 12 mal abgebrannt.
  
Dieses Bild zeig Schkeuditz um 1629.Dieses Bild zeig Schkeuditz um 1629.
Schkeuditz um 1629. Bildnis von Wilhelm Dilich.


 
 
 
Schkeuditz 1929
1662
Das Hallesche Tor wird abgetragen.
1666
Das Viehtor wird abgetragen.
1740
Der Stadt wird das Recht verliehen, jährlich einen Wollmarkt abzuhalten und mit den Wochenmärkten einen Getreidemarkt zu verbinden.
1756-1763
Siebenjähriger Krieg. Die Stadt muss für die preußische Armee Rekruten stellen.
1813
Wechselnde Belagerung der Stadt durch das Yorcksche Korps, Franzosen, Kosaken und die preußische Avantgarde.
1815
Schkeuditz wird preußisch. Die Schuldenlast aus dem Krieg beträgt 11.866 Taler.
1817
Die preußische Städteordnung von 1808 wird eingeführt. Das Leipziger Tor wird abgerissen.
1824
Um den Salzschmuggel nach Sachsen zu verhindern, werden besondere Salzverkaufskeller eingerichtet. Die Zuteilung pro Person und Jahr beträgt 20 Pfund.
1831
Die neue Städteordnung wird eingeführt. Das Bürgerrecht wird wieder von Grundbesitz abhängig gemacht.
1840
Schkeuditz erhält Eisenbahnanschluss.
1844
Die Kleinkinderbewahranstalt, der heutige evangelische Kindergarten, wird eröffnet.
1845
Das neue Gewerbegesetz hebt alle Vorrechte der Innungen und Korporationen auf. Mit der Separation der Feld- und Wiesenpläne hört die gemeinsame Hütung der Viehherden und damit die Haltung eines Hirten auf.
1856
Die Stadtsparkasse nimmt ihre Tätigkeit auf.
1857
Eine Freischule, in der 117 Kinder unentgeltlich unterrichtet werden, wird eröffnet.
1873
Die größte Malzfabrik Europas wird gebaut.
1874
Schkeuditz erhält eine Telegrafenstation.
1896
Schkeuditz erhält eine Telefonanlage.
1901
Schkeuditz hat ein Elektrizitätswerk.
  
Diese Bild zeigt Schkeuditz im Jahr 1910.Diese Bild zeigt Schkeuditz im Jahr 1910.
Schkeuditz im Jahr 1910

 
1910
Die Straßenbahnverbindung nach Leipzig ist hergestellt. Schkeuditz hat eine Wasserleitung. Die öffentlichen Pumpen werden entfernt und die Teiche im Stadtgebiet zugefüllt.
1927


Neueröffnung des Flughafens.


 
 
Zeittafel
Die Stadt Schkeuditz 1929 ein BildteilDie Stadt Schkeuditz 1929 zweiter Bildteil
Die Stadt Schkeuditz im Jahr 1929.

 
1944Am 16. August werden von 92 "Fliegenden Festungen" 198 t Bomben auf das Siebel-Werk abgeworfen.
1945
Am 18. April besetzen amerikanische Truppen die Stadt. Am 2. Juli übernehmen sowjetische Truppen Schkeuditz. Das Siebel-Werk, das Dachpappenwerk, die Möbelfabrik und die Papierfabrik Wehlitz werden als Kriegsbeute Eigentum der Sowjetunion. 4.500 Flüchtlinge kommen nach Schkeuditz.
1952
Wehlitz wird eingemeindet. Schkeuditz kommt zum Landkreis Leipzig
1972
Schkeuditz hat wieder einen Flughafen.
1991
Das Industriesterben der Schkeuditzer Betriebe setzt ein. Am 12. Dezember beginnt die zweite Industrialisierung mit dem ersten Spatenstich durch den Ministerpräsidenten Prof. Kurt Biedenkopf an der ersten Großbaustelle MDZ.
1994
Schkeuditz erhält durch den Sächsischen Landtag den Status "Mittelzentrum mit Siedlungsschwerpunkt". Kursdorf wird eingemeindet.
01.01.1999
Schkeuditz gehört nun zum Landkreis Delitzsch.
1999
Glesien, Radefeld, Freiroda, Hayna, Gerbisdorf und Wolteritz werden eingemeindet.
2000
Eingemeindung von Dölzig und Kleinliebenau. Eröffnung des Interkontinentalen Flughafens.
2002
Taufe eines Canadier-Regional-Jet der Lufthansa auf den Namen "Schkeuditz".

Übergabe der neuen Bundesstraße 6.
2003
Eröffnung des neuen Zentralterminals mit dem Bahnhof auf dem Flughafen

01.01.2008Schkeuditz gehört zum Landkreis Nordsachsen
2009Ernennung zur Großen Kreisstadt
2012Eröffnung des neuen Bürgeramtes
 
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